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KULT: Divinity Lost Kickstarter in February?

KULT: Divinity Lost (Helmgast AB)

KULT: Divinity Lost (Helmgast AB)

Helmgast AB. Schon wieder einmal eine News aus Schweden, am 25. Februar 2016 soll der Kickstarter für KULT: Divinity Lost an den Start gehen. Dies verkündet das Team auf ihrer Facebook-Seite.

Darüber hinaus kündigen sie regelmäßige Updates an, die jeweils Freitags erscheinen sollen. Manche Appetizer werden eher philosophisch ausgerichtet sein, während andere die Spielmechanismen von KULT: Divinity Lost beleuchten werden.

Eine Community soll ebenfalls initiiert werden.

Hoppla, was geht denn zurzeit in Skandinavien ab? Mutant: Year Zero, Symbaroum und nun wieder KULT?  Und womit wird das teutonische Publikum abgespeist? Kreative Magerkost in Form von Splittermond, Dungeonslayers und dem neuen Das Schwarze Auge, das wohl wieder nahezu ausschließlich Regelmasochisten anspricht, wenn man sich so in der Nachbarschaft umschaut. In diesem Leben werde ich wohl mit diesem Geraffel nicht mehr warm. Nichts für ungut, aber verstehe einer den deutschen Rollenspielmarkt.

Keine Ahnung, wohin KULT: Divinity Lost führen wird, aber der Newsletter könnte ganz interessant werden. Elizabeth Seymour, jemanden zuhause? The Demiurge is hopefully with us … Mark the date February 25 in your calendars! Let’s break the Illusion on that day!

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10 Kommentare

  1. Ich weiß zwar nicht, ob ich eine Neuauflage von KULT brauche, da ich die sehr schöne, in schwarzem Leder gewandete Ausgabe von KULT/OKKULT habe, aber es freut mich, dass KULT wieder kommt.
    Auch wenn wir KULT nie so gespielt haben, wie es eigentlich sein sollte, so hat es doch aber unsere Cthulhu Now! bzw. Dark Urban Splatter Punk Horror Fantasy Sessions stark inspiriert.

    Zu der Kritik am dt. Rollenspielmarkt muss ich sagen, dass das leider stimmt. Splittermond hatte mich zu Beginn schon interessiert. Aber irgendwie erinnert es mich doch nur zu sehr an ein anderes DSA.
    Und bei Dungeonslayers, was von den genannten immer noch das Innovativste ist, muss ich einfach sagen, dass die beste Version immer noch die kurze und knappe 3.5 war. DS4 geht mir schon wieder zu sehr in die Richtung Regelfetischismus ala DSA.
    Aber es gibt ja einen Lichtblick: DeGenesis hat einen fulminanten Reboot erlebt und ENGEL soll auch wieder neu aufgelegt werden.
    Auch sehr interessant fand ich Opus Anima – um einfach mal die interessanteren dt. RPG-Settings zu nennen…

    • Du hast natürlich recht. Es gibt oder gab andere Spielsysteme, aber im internationalen Vergleich geht hierzulande eher wenig.

      Opus Anima ist tot. DeGenesis betrache ich als Artporn. In Thy Blood hat es – für mich – endgültig disqualifiziert. Dieser Pseudo-Roman als Abenteuer geht gar nicht. Überhaupt ist der Primal Punk etwas zu adipös für meinen Geschmack. Mit Sicherheit hängt es von den persönlichen Anforderungen ab. Engel – ich warte ab. Ich sage nur Der Eine Ring und L5R.
      Ich finde interessant, dass Du DungeonSlayers als das Innovativste (von den genannten) bezeichnest. Zugegebenermaßen gestehe ich, dass ich die Feinheiten nicht so genau kenne. Ich habe die Version, die später auch in diese Box wanderte und die fand ich bocklangweilig und ohne jeden Biss – noch ein 0815-Fantasy-Rollenspiel. Ich kenne z. B. Midgard, welches erstaunlicherweise weitestgehend unter geht. Also wozu?

      Deutsche SchwerstArbeit nimmt die Szene an, Midgard nicht so sehr. Muss ich nicht verstehen, oder?

      Anyway, vielen Dank für Deine Ergänzungen und Perspektiven, diese reichern meine Aussagen an.

      • Ok, vielleicht bin ich bei DS noch ein bisserl dadurch befleckt, dass ich bis 3.5 noch mitgeholfen habe, aber auf den Wust von 4.0 keine Lust mehr hatte. Damit konnte ich mich einfach überhaupt nicht mehr anfreunden.

        Früher hab ich den Run auf DSA ja noch verstanden, da es einfach sogar in normalen Spielzeugläden omnipräsent war. Aber heutzutage, wo man hauptsächlich über Spezialläden oder das Internet an seinen Stoff ran kommt, verstehe ich nicht, wie sich DSA immer noch so halten kann. Es gibt doch mehr als genug Alternativen.

  2. Der Regelnden von DA umfasst ja nur ein paar Seiten. Der Rest ist modularer Aufbau. Sieht man auch daran, dass es DA mittlerweile für drei Genres gibt.
    Die zugehörigen Settings finde ich ziemlich dröge (exklusive Staatskasse, das kenne ich noch nicht).
    Ich glaube das die langweiligen Systeme und Settings der DSA Monokultur in Deutschland geschuldet sind.
    Da fehlen die Inspirationen durch fremde Kulturen.
    Und während Deutsche Fantasyliteratur durch eine endlose Reihe von Variationen versucht an den Erfolg von “Die Zwerge“ anzuknüpfen kommen in englischer Sprache beständig neue, das Genre erweiternde (YMMV) Bücher hinzu.

    Nicht nur die Schweden sind für neue Impulse gut, auch Nachbar Frankreich hat da einiges zu bieten.
    Shadows of Esteren z.B.

    Selbst Österreich hat mit Finsterland gezeigt dass die Innovation können.

    • Auch wenn nun das ganze langsam abdriftet, aber gerade Frankreich war und ist stets ein Lieferant hochwertiger Kost. Neben Shadows of Esteren sei da vor allem auch noch Agone und Shaan genannt, wobei ich mich besonders bei letzterem ärgere, dass es noch nicht einmal auf englisch erschienen ist… *grummel*
      Aber auch wenn man mal einen Blick über den RPG-Rand schweifen lässt, so bieten die westlichen Nachbarn gerade auch in dem Bereich Comics so viel exzellentes Material (Troy, Askell, Ythaq, Ekhö,…), dass man alleine hier eine Fülle von genialen Settings für RPGs vorfinden könnte.

      Aber ich schweife ab…

      • Agone oder Shadows of Esteren, welches hierzulande einige Kritiker hat, sind in der Tat kreativ sehr beeindruckend, wenn ich daneben teutonische Machwerke lege. Shaan?

        Ich bin sehr, sehr gespannt, wie das neue Kult aussehen wird, denn es soll spielerisch eher PbtA sein, was ich sehr spannend fände, vorausgesetzt sie setzen es gut um. Gerade für Metropolis bietet es sich an.

          • Danke für den Hinweis. Hatte ich nicht auf dem Radar. Erinnert mich auf den ersten Blick und ganz entfernt an Numenera. Ich mach mich mal schlauer … Merci.

  3. Einige Vögelchen zwitschern, ein gewisser Herr Truant plane eine teutonische Ausgabe von KULT: Divinity Lost.