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Fantasy Age: Kostenlose 12-seitige Leseprobe

Fantasy Age Rollenspiel (Image: Truant Spiele)

Fantasy Age Rollenspiel (Image: Truant Spiele)

Die deutsche Veröffentlichung von Fantasy Age rückt näher. Der Truant-Verlag plant die ersten Exemplare auf der kommenden Role Play Convention (RPC: 28. & 29.05.2016) in Köln anbieten zu können.

Mein Freund und Herausgeber Mario Truant hat mir gerade eine kostenlose 12-seitige Leseprobe des Grundregelwerks von Fantasy Age zur Veröffentlichung geschickt. Wer also die Wartezeit bis zur Veröffentlichung verkürzen möchte, der kann jetzt einen ersten Blick auf die deutsche Übersetzung wagen.

„Das Fantasy AGE-Grundregelwerk ist dein Einstieg in das Rollenspiel. Jetzt kannst du der Held in deinem eigenen Schwert & Zauberei-Abenteuer sein!

Dieses Spiel wurde in Wil Wheatons Rollenspielshow gespielt, Titansgrave: Die Asche von Valkana. Das Spielsystem bildet auch die Grundlage für das Dragon Age-Rollenspiel und andere Spiele.

Die Regeln sind einfach zu erlernen und bieten ein innovatives Stuntsystem, um die Handlung spannend und aufregend zu gestalten.“
– Fantasy Age-Klappentext (Auszug, Stand: 18. April 2016, Verlag)

Wie bereits in vorherigen Beiträgen angedeutet, spielte ich bislang lediglich den Vorgänger Dragon Age, aber da Fantasy Age dessen Regelkern auf rund 160 Seiten letztendlich nur variiert, gehe ich davon, dass das Rollenspiel tatsächlich „einfach zu erlernen“ ist.

Wir leben gleichwohl in Zeiten, in denen The Dark Eye (aka Das Schwarze Auge, DSA) auf Kickstarter ganz offiziell mit „It’s a quick and elegant system that resolves success and actual outcomes after a single cast of the dice and a few quick decisions.“  umschrieben wird. Das Schwarze Auge verwendet demnach ein flottes und elegantes Spielsystem. Im Vergleich zu was? Phoenix Command ist wahrscheinlich seinerseits flink und spielerfreundlich. Selten so gelacht. Akribisch und herausfordernd wäre wohl eher passend für das aventurische Machwerk, wenngleich weniger verkaufsförderliche Propaganda. Beeindruckend mit welchen Wahrnehmungsverzerrungen die Verlage heute so durchkommen.

Ausgehend von diesem Werbemumpitz erscheint mir Fantasy Age geradezu Hyper Hyper – also hyperflott und hyperelegant.

Nichts für ungut und Spaß beiseite: Fantasy Age – das neue Rollenspiel des Truant-Verlags ist nach meinem Dafürhalten tatsächlich vergleichsweise einsteigerfreundlich und schnell spielbar.

Viel Spaß mit der Leseprobe (oder/und diesem anderen flotten und eleganten Spielsystem).

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21 Kommentare

  1. Herzlichen Dank – auch an Mario Truant – für die Leseprobe.
    Ich freue mich, dass Fantasy AGE auf deutsch* kommt, auch wenn ich selbst wahrscheinlich keine Verwendung für das Spiel haben werde.

    Schade, dass die Übersetzung so am amerikanischen Wortlaut, an der Satzstruktur und der englischen Grammatik hängt.

    Beispiele:
    „Nicht in Panik geraten. Du wirst alles erfahren, was du wissen musst, während du dich durch die Kapitel arbeitest. Du solltest mindestens die ersten sechs Kapitel überfliegen, bevor du
    dich hinsetzt, um einen Charakter zu erstellen.“

    Ich würde das lieber so lesen:
    „Keine Panik! Alles, was du wissen musst, wirst du erfahren, während du dich durch die Kapitel arbeitest. Ehe du dich [nun] für die Charaktererstellung hinsetzt, solltest du mindestens die ersten sechs Kapitel überfliegen.“

    ______________________________________________________
    * Die Orthographie achtet an dieser Stelle nicht auf
    die missglückte spachliche Schönheits-OP von 1998.

    • Guter Einwand. Denke, dass kann ich so stehen lassen. An Übersetzungen scheiden sich ohnehin die Geister.

  2. Bin gespannt auf Fantasy Age, wollte mir gern ein Exemplar auf der RPC gönnen. Dragon Age fand ich seiner Zeit vom System her sehr schick gelöst und ich hoffe FA kann da mithalten.

    @Ingo Weißt du ob es Proberunden für FA auf der RPC geben wird?

    AL

    • Ich mach mich mal schlau und melde mich ggf. Danke für die Anregung.

    • Mario meinte, mit etwas Glück würde es auf der RPC die oder andere Demo-Runde für Fantasy Age geben. Sicher sei dies jedoch nicht.

      • Ich hoffe sehr, dass es zu solchen Demo-Spielrunden auch auf der diesjährigen RPC kommt, denn Bücher, die einfach nur an einem Stand herumliegen und schließlich viel Leseaufwand haben (ein generelles Hindernis bei allen Pen & Paper-Rollenspielen), werden nicht so angenommen wie Spiele, die Besucher an einem Tisch in Aktion erlebt haben. Ich weiß nicht, wie spielrundenfreundlich die RPC inzwischen ist. Für solche Demorunden muss natürlich erst einmal jemand Zeit haben. Ich hoffe, dass sich Spielleiter dafür finden. Ich bin dieses Jahr nicht auf der RPC, ich kenne aber Mario und wünsche ihm viel Erfolg! Und nun, da Fantasy Age auf Deutsch fertig ist, kann ja hoffentlich bald Barbarians of Lemuria auf Deutsch kommen.

        • Um die nach meinem Dafürhalten wenig zielführende Diskussion – nicht – immer weitere Stilblüten treiben zu lassen, habe ich alle relevanten Kommentare und die dazugehörige Funktion – gegenwärtig – „deaktiviert“. Das Kontaktformular steht weiterhin zur Verfügung.

          Auf die Frage, was ich persönlich von der Fantasy Age-Übersetzung halte, antworte ich kurz.

          Nach dem Überfliegen einiger Passagen halte die Übersetzung für schwierig. Ich betrachte mich aber auch nicht als Maßstab, da ich nach Möglichkeit Originalversionen verwende. Beispielhaft verweise ich auf Der Eine Ring und Legend of the 5 Rings, die meine Zurückhaltung bezüglich Übersetzungen bestätigen. Ausgehend von den erläuterten Prämissen konnte – ich – bislang keinen Show-Stopper für das deutsche Fantasy Age identifizieren. Deshalb werde ich nicht gleich zum „Fanboy“, denke ich.

          Der Artikel Truant translates Titansgrave … badly? des Blognachbarn Meisterperson zeigt beispielhaft, dass es möglich ist, seine Kritik sachlich und mit Verve vorzutragen, ohne dabei despektierlich oder gar diffamierend zu werden. Sollte mir eine adäquat ausgearbeitete Kritik zu Fantasy Age zur Verfügung gestellt werden, veröffentliche diese selbstverständlich.

          Ich hoffe, diese Vorgehensweise ist im Sinne der Beteiligten. Diese Webseite ist ein Angebot, das angenommen werden kann. Niemand wird gezwungen, hier vorbeizuschauen, wenn das Gebotene inhaltlich oder/und stilistisch den eigenen Vorstellungen nicht entspricht. Jeder ist so frei, sich den Klick oder die Verlinkung zu sparen, insbesondere wenn von vornherein eigentlich klar ist, dass es einem hier nicht gefällt. Zudem funktionieren die bordeigenen Kontakt- und Kommentarfunktionen – normalerweise – tadellos, um seine Meinung (Kritik) direkt und unmittelbar einzubringen.

          Eigentlich sollte es im World Wide Web nicht allzu schwer sein, sich aus dem Weg zu gehen, wenn die gemeinsame Basis nicht trägt. Ich gedenke meinen Teil dazu beizutragen …

          Update: Orignalkommentar vorständig überarbeitet.

      • Wäre super, wenn es klappt.
        Sehe das ein bisschen wie Nobert, spielen zeigt doch mehr als nur schmökern. ;-)

        AL

  3. Um BoL ist es schade, aber war eigentlich klar. Denn dann kann man sich nachher nicht das Maul zerreissen, das man es viel besser gemacht hätte. Sieht man ja gerade bei Google+ wo sich wieder die gesammelte Kompetenz der „Deutschen“ Rollenspielkoriphären eingefunden hat um über die deutsche Ausgabe von Fantasy Age abzulästern. Bis auf einen, der eh dauerbeleidigt ist und alles besser weiss und immer gefragt werden will hat nur noch nie jemand von diesen Menschen auch nur annähernd irgendwas auf die Reihe gebracht.

    • Was und wie antworte ich darauf?

      Bestenfalls gibt es auf absehbare Zeit keine weiteren Berührungspunkte zur deutschen G+ Rollenspieler-Community.

      Indes bitte ich um Differenzierung. Mit dem Inhaber (und einzelnen Mitgliedern) kann man erfahrungsgemäß diskutieren.

      Bedauerlicherweise kann ich dies über die dort immer wieder empört eifernde Online-Rotte und deren Kompetenzführer, die offenkundig und wiederholt ein eigenwilliges Verhältnis zu Verleumdungen, Umgangsformen und zur Wiedergabe von nachvollziehbaren Fakten haben, nicht bestätigen. (exemplarische Schlagworte: sachlich falsche Überarbeitungshinweise, die still und heimlich bzw. ohne adäquate Richtigstellung angepasst werden, Savage Worlds „Puppenrollenspiel“)

      Offenkundig gilt dort immer wieder ein eher archaisches „Faustrecht“: Wer am lautesten schreit, hat am meisten recht.

      Dass das Übersetzungsgeschäft heikel und kritikanfällig ist, belegt unter anderem das auflagenschwere Lied von Eis und Feuer (Game of Thrones, George R. R. Martin). Ich erinnere an Königsmund & Co. Hier reden wir gleichwohl von anderen Volumina (Umfang, Auflage, Budget, Zeit, Teams, Marktgröße).

      Das Klein(st)projekt Fantasy Age bildet diesbezüglich bedauerlicherweise keine Ausnahme.

      Auch wenn ich diese Leseprobe anbiete, meide ich selbst bekanntermaßen deutsche Rollenspiele und Übersetzungen. Unabhängig davon wie „perfekt“ oder holprig das deutsche Fantasy Age geworden ist, sehe ich keinen Grund von dieser Einstellung abzuweichen. Wie war das nochmal mit Der Eine Ring und Legend of the 5 Rings (etc.)?

      Davon unabhängig ziehen die G+ Damen und Herren bevorzugt – gemeinsam(!) – über vermeintliche Fehlleistungen anderer und Andersdenkende her. Außerhalb ihres „erlesenen Social-Media-Zirkels der stets Besserwissenden“ geht dann – oft – nicht mehr ganz so viel (Konstruktives), auch wenn wenige Ausnahmen die Regel bestätigen.

      Offenkundig ist es einfacher zusammen mit der wetterwendischen Meute die prekäre Situation deutscher Rollenspielübersetzungen zu bemängeln, anstatt z. B. BoL (Update: gemeint oben genannte Mythic Edition) selbst zu übersetzen und es besser zu machen.

      Wir erörtern an dieser Stelle nicht, welchen wilden häufig aufgebrachten Hütern des (deutschen) Qualitätsrollenspiels diese Aufgabe angeboten wurde und was daraus wurde.

      Lamentieren klappt aber augenscheinlich schon mal ganz gut …

      • Die Übersetzungsqualität der „Ein Lied von Eis und Feuer“ Reihe sowie Fantasy Age ist nicht zu vergleichen.

        Während es im vorgenannten Übersetzungen gibt die man diskutieren kann, bietet die Leseprobe viele Textpassagen die grammatikalisch starke Schwäche haben.

        Dies ist so stark ausgeprägt das ich, obwohl ich deutsche Rollenspielprodukte mitunter kaufe um die Verlage zu unterstützen, nach der Leseprobe vom Kauf absehen werde.

        Desweiteren möchte ich Sie darum bitten in Anbetracht der Androhung rechtlicher Schritte Ihrerseits achtsam zu sein, Ihre Äußerung nicht das Maß der Verleumdung, Hetze oder Beleidigung überschreiten zu lassen.

        • „Desweiteren möchte ich Sie darum bitten[,] in Anbetracht der Androhung rechtlicher Schritte Ihrerseits achtsam zu sein …“

          Wie darf ich das verstehen? Auf mich wirkt das wie eine Drohung, die zudem aus meiner Sicht sachlich („Anbetracht der Androhung rechtlicher Schritte“ ) nicht richtig begründet ist. Ich bitte die Überarbeitungshinweise des entsprechenden Beitrags nochmals zu lesen. Meines Wissens hat Herr Falkenberg die irreführenden Aussagen beseitigt.

          Herrn Falkenberg hatte ich bereits heute Morgen an dieser Stelle um Richtigstellung gebeten. Da dies offenbar nicht erfolgte bzw. es noch immer zu Fehldeutungen kommt, informiere ich nochmmals den Community-Inhaber mit der Bitte um Richtigstellung.

          In der Zwischenzeit verweise ich auf diese Erläuterung.

          • Die Forderung die Verlinkung Ihres Beitrags zu entfernen erfolgte am 06.05.2016 mit dem Verweis auf die Rechtsprechung zu Framing (BGH Az: I-ZR 46/12) gegenüber dem Community Administratoren, nicht Herrn Falkenberg.
            Wohl an mit der Implikation, sollte der Forderung nicht Folge geleistet werden, auf entsprechende Rechtsmittel zurück zu greifen.

            Dies stellt eine Ankündigung rechtlicher Schritte unter bestimmten Bedienungen dar und ist zudem ein in der Gemeinschaft unübliches Verhalten.

            In diesem Kontext möchte ich Sie darauf hinweisen das Sie sich der Existenz der StGB Paragraphen §185 (Beleidigung) sowie §187 (Verleumdung) bewusst sein sollten wenn Sie, wie in dem Kommentar vom 07/05/2016 @ 18:43, Aussagen über Gemeinschaften sowie Personen treffen. Ebenso wenn Sie Kommentare wie den zuvor gestellten vom 07/05/2016 @ 18:04 hosten.

          • Welche Implikation? Der Inhaber hatte mich sogar darauf hingewiesen, dass Framing aus seiner Sicht rechtlich in Ordnung ist. Wie gesagt, er wollte sich dennoch um das Thema kümmern. Anschließend diskutierten wir laienhaft via Hangout über Impressumspflicht und besagtes Einbinden fremder Inhalte. Ferner wurde besprochen, dass wir noch mal recherchieren, damit wir besser wissen, wie sich bestimmte Sachverhalte darstellen und uns darüber austauschen, wenn wir mehr wissen.

            Davon abgesehen einigten wir uns darauf, in Zukunft gegebenenfalls Kontakt aufzunehmen, wenn etwas nicht passt. Was stellt aus Ihrer Sicht konkret eine Beleidigung/Verleumdung dar?

            Danke.

  4. Hallo Herr Beyer
    Ich will es mal so ausdrücken: die Googleplus-Community hat den holprigen Text nicht zu verantworten. Sich, nachdem das Kind in den Brunnen gefallen ist, zu beschweren, dass dies dann bemerkt und diskutiert wird und die gesamte Community als larmoyant zu bezeichnen, ist meines Erachtens nach wenig konstruktiv. Ebensowenig wie solche Formulierungen: „Wetterwendische Meute“, „Zirkel der stets Besserwissenden“, … .

    Jetzt mal Butter bei die Fische: wie finden Sie selbst die Übersetzung? Unabhängig davon, ob sie diese gut oder schlecht finden: wie soll man mit dem negativen Eindruck, den eine Community gewonnen hat auf sachlicher Ebene umgehen? Wie auf emotionaler Ebene?

    • Hallo Jens,

      vielen Dank für Dein Feedback und Deine Kritik.

      Ich hoffe, es geht für Dich in Ordnung, wenn ich schrittweise in einzelnen Posts antworte.

      In aller Regel duze ich die Kommentierenden, da Du lediglich Deinen Vornamen angibst, wähle ich diese Anrede. Auf ein Zeichen von Dir ändere ich dies selbstverständlich umgehend. Leute, die sich wiederholt de­s­pek­tier­lich oder gar diffamierend über mich oder meine Positionen äußern, Sieze nachvollziehbarerweise und erwarte, dass diese Form gewahrt bleibt.

      „Sich, nachdem das Kind in den Brunnen gefallen ist, zu beschweren,…“

      Hier liegt eine Missverständnis vor. Ich habe den Inhaber der Social Media-Community (G+ Rollenspieler) via Twitter/G+ Hangout darum gebeten, sämtliche Links auf meine Seite zu entfernen.
      Nach einer kleinen Verständnis-Anlaufschwierigkeit versprach er, sich unvermittelt darum zu kümmern. Ich kenne die Details der Absprachen zwischen dem Community-Inhaber und Herrn Falkenberg nicht. Anders als es anderweitig dargestellt wurde, gab es jedoch keinerlei „Drohungen“, sondern lediglich meine Bitte in der dt. G+ Rollenspieler-Community von der Verlinkung (Framing/Embedding) meiner Inhalte Abstand zu nehmen. Über mein Motiv wurde nicht gesprochen. Es gab diesbzgl keinerlei Rückfragen. Stattdessen verschwanden irreführende Reshare-Kommentare und die Beitrags-Überarbeitungshinweise wurden diskret so editiert, dass die inhaltlichen Falschaussagen „einfach“ verschwanden. Ich gehe davon aus, dass der Community-Inhaber nachgehakt hat.

      Auch wenn es anders aussieht, ich kann mit der Kritik an der Leseprobe umgehen. Ich freue mich für Mario, wenn die Übersetzung von Fans und Interessierten gut angenommen wird. Im gegenteiligen Fall habe ich grundsätzlich kein Problem damit. Via Twitter retweetete ich beispielsweise den Kommentar des Blognachbarn Meisterperson.

      Seine Beurteilung erscheint mir sachgerecht und mit Verve vorgetragen. Ich präferiere es gegenwärtig aus „historisch-persönlichen Gründen“ weder direkt noch indirekt Teil der deutschen G+ Rollenspiel Community zu sein. Der von mir angesprochene Inhaber hat seine Kritik an meiner Position Ausdruck verliehen, akzeptiert sie gleichwohl. Dementsprechend gehe ich davon aus, dass er meinem Wunsch entsprechen wollte und meine Bitte weitergeleitet hat. Was daraus wurde, steht auf einem anderen Blatt.

      Ich denke zwar, dass ich Deine Frage bereits in einem anderen Antwortkommentar mehr oder minder beantwortet habe, aber „Butter bei die Fische“: Ich finde die Übersetzung schwierig! Trotz diverser „mir bekannter“ Korrektur-/Lektoratsschleifen stoße ich mich an einigen Formulierungen. Wie gesagt, ich arbeite fast immer mit Originalen. Einen Show-Stopper sehe ich indes – bislang – nicht.

      Auf den Rest gehe ich später ein. Danke.

      PS: Es gibt sicherlich andere Wege, als sich zusammenzurotten und die virtuelle Rollenspielhatz zu eröffnen. Meine Bitte hat(te) im Übrigen nichts, aber auch rein gar nichts mit Fantasy Age zu tun. Nicht jeder steht auf das repetitive selbstgerechte G+ruppenpöbeln. Sorry, aber wenn der vielfach übellaunigen, „wilden“ Meute und deren Alphas nichts Besseres einfällt, um Kritik und Frust loszuwerden, dann kann ihr schwerlich geholfen werden. Assoziativ frei nach Frau Potz, dem „langweiligen Mix aus Arroganz und Antichrist“ kann ich wenig abgewinnen. Dagegen sein und trotzdem hier rumhängen? Wenn es hier nicht gefällt, da oben ist die Adresszeile/leiste…

  5. Also manche Leute machen sich mit ihren pseudojuristischen Aussagen einfach nur lächerlich. Zum Glück sind deutsche Verlage nicht auf die paar Hansel als Kunden angewiesen. Aber die würden eh nie was kaufen. Ist halt immer traurig, wenn man seinen eigenen Einfluss massiv überschätzt und nicht merkt, wie man sich lächerlich macht.

    Weiter so Ingo. :)

  6. Auf die Frage, was ich persönlich von der Fantasy Age-Übersetzung halte, antworte ich noch mal kurz.

    Nach dem Überfliegen einiger Passagen halte die Übersetzung für schwierig. Ich betrachte mich aber auch nicht als Maßstab, da ich nach Möglichkeit Originalversionen verwende. Beispielhaft verweise ich auf Der Eine Ring und Legend of the 5 Rings (beide Uhrwerk-Verlag), die meine Zurückhaltung bezüglich Übersetzungen bestätigen. Ausgehend von den erläuterten Prämissen konnte – ich – bislang keinen Show-Stopper für das deutsche Fantasy Age identifizieren. Deshalb werde ich nicht gleich zum „Fanboy“, denke ich.

    Der Artikel Truant translates Titansgrave … badly? des Blognachbarn Meisterperson zeigt beispielhaft, dass es möglich ist, seine Kritik sachlich und mit Verve vorzutragen, ohne dabei despektierlich oder gar diffamierend zu werden. Sollte mir eine adäquat ausgearbeitete Kritik zu Fantasy Age zur Verfügung gestellt werden, veröffentliche diese selbstverständlich.

    Ich hoffe, diese Vorgehensweise ist im Sinne der Beteiligten. Diese Webseite ist ein Angebot, das angenommen werden kann. Niemand wird gezwungen, hier vorbeizuschauen, wenn das Gebotene inhaltlich oder/und stilistisch den eigenen Vorstellungen nicht entspricht. Jeder ist so frei, sich den Klick oder die Verlinkung zu sparen, insbesondere wenn von vornherein eigentlich klar ist, dass es einem hier nicht gefällt. Zudem funktionieren die bordeigenen Kontakt- und Kommentarfunktionen – normalerweise – tadellos, um seine Meinung (Kritik) direkt und unmittelbar einzubringen.

    Eigentlich sollte es im World Wide Web nicht allzu schwer sein, sich aus dem Weg zu gehen, wenn die gemeinsame Basis nicht trägt. Ich gedenke meinen Teil dazu beizutragen …

    Update: Orignalkommentar vollständig überarbeitet.