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Interface Zero 2.0: Full Metal Cyberpunk Out Now

Gun Metal Games. Seit gestern steht das über Kickstarter finanzierte Savage Worlds-Rollenspiel Interface Zero 2.0: Full Metal Cyberpunk zum Download via driveThruRPG zur Verfügung. Der aktuelle Preis für die elektronische Ausgabe beträgt $20. Auf 323 vollfarbigen und immer wieder sehr schicken Seiten bekommt der Nachwuchsdystopier eine volle, wilde Ladung Cyberpunk.

Diese Zukunftsvison setzt nicht auf Elfen, Trolle und Zwerge mit Cyberware und Magie.
Stattdessen gibt es neben dem üblichen Klimbim unter anderem Simulacra (Replicanten) und PSI-Kräfte.

Interface Zero 2.0: Full Metal Cyberpunk (Gun Metal Games)

Interface Zero 2.0: Full Metal Cyberpunk (Gun Metal Games)

„FULL METAL CYBERPUNK!

 

In a not-so-distant future, the world has been ravaged by global warming, subjected to the horrors of nuclear war and natural disaster, witnessed the collapse of the mightiest nation in the history of the world, and the rise of other nations to take its place. In East Asia, the Bear and the Dragon battle for control of the resource-rich continent, and an emergent A.I. known only as Charon has destabilized the whole of Europe, sparking revolution and chaos not seen since the Second World War.

 

On the North American continent, the prospect of conflict once again rears its ugly head as terrorist bombings in Atlantica, bring the nation to the brink of war with the North American Coalition. Is this the work of Charon, as well, or are other forces moving behind the scenes? Only time will tell.

 

Science has hacked the genome, unlocking the secrets of DNA to facilitate the creation of new breeds of human; genetic hybrids, human 2.0, and even simulacrum— a slave race grown in amniotic vats and sold on the open market. Cybernetic technology has reached the point where those with the money and the will to do so, can become living machines. Computer science has grown by leaps and bounds as well.

 

Dubbed Interface Zero by those who created it, the Tendril Access Processor—or TAP—downloads the Global DataNet and Hyper Reality directly into the minds of billions of users across the solar system, bringing the world an unparalleled level of interconnectivity, and danger. Malware plagues the Deep, and hackers manipulate the Tendril Access Processor to upload malicious virii, steal secrets, and even the identities of the unwary.

 

This is the world in 2090, omae; let’s hope you survive it.

 

Interface Zero 2.0 is a cyberpunk game powered by the Savage Worlds game system. Play bioroids, full-metal cyborgs, vat-grown simulacra, genetic hybrids, Human 2.0, and even androids! Hack the world around you with our revised hacking rules, or take control of a drone and lay down some fire-support for your team! Get cybered with new cybernetics using our Fast Furious and Fun rules!

 

Interface Zero 2.0 is created by Peter J Wacks, David Jarvis, Hal Maclean, Matt Conklin jr. and Patrick Smith

 

This E-book comes in two versions, a flattened file for viewing on your IPAD or Kindle, and a layered screen version so you can create a printer-friendly file.“
Interface Zero 2.0: Full Metal Cyberpunk product description (7. Jan. 2014)

Gestern kam der Link für die Unterstützer des Kickstarters. Einmal kurz durchgeblättert. Sah auf den allerersten Blick sehr gut aus. Interface Zero 2.0: Full Metal Cyberpunk könnte sich zu einer brauchbaren Fast, Furios and Fun-Alternative von Shadowrun entwickeln, dessen aktuelle Inkarnation, also Shadowrun 5, wohl kaum als leicht und fluffig bezeichnet werden kann.

Ich warte ja immer noch auf eine Aktualisierung des Orignals Cyberpunk 2013/2020/203X/2077/(whatever) von Mike Pondsmith. Das war, ist und bleibt für mich wohl der Stoff aus dem die wahren Edgerunner sind. Doch bis dahin kommt mir Interface Zero 2.0: Full Metal Cyberpunk sehr gelegen.

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6 Kommentare

    • Ich erinnere mich dunkel, Du hattest etwas darüber geschrieben.

      Ich versuchs mal so. Alles ist relativ. Kennst Du ein gutes und schnelles Hacking/Netrunning-System? Es gibt immer wieder ganz nette Ideen (SR, einzelne Ideen aus Eclipse Phase, Nova Praxis), aber überzeugend finde ich keine so richtig. Ich tendiere in Richtung Outsourcing, also Nebendarsteller oder Abstraktion.

      Das PDF kam heute Nacht. Ich habe es einmal durchgeblättert und hier und dort ein wenig gelesen.

      Sah nach Savage Worlds aus. Nicht mein System – zu crunchig und puppenorientiert.

      Die Präsentation ist teilweise auf oder über SR5-Niveau. Mir fiel weiterhin positiv auf, dass die Welt nicht nur aus den USA besteht und im Weltraum tut sich auch was. Viel mehr kann ich noch nicht sagen.

  1. Die einzige Lösung für Hacking / Decking, die ich sehe und die funktioniert, ist das weitgehende Auslagern solcher Vorgänge in eine Anwendung, die dem Hackerspieler ein echtes Solospiel ohne SL erlaubt.

    http://tagschatten.blogspot.de/2012/07/lord-manhammer-is-ready-to-rumble.html

    Derzeit knacke ich daran, „mal eben einhacken“ zu lösen; d.h. daß die Anwendung ein logisches Netz erstellt, aufgrund einiger Parameter, die der SL mal schnell eingibt. Das ist immer noch eine Flußunterbrechung, sollte aber in zwei, drei Minuten erledigt sein. Weitere ToDos sind eine anwenderfreundliche Verwaltung der Netze für den SL und die eigentliche Netzwerkschnittstelle, d.h. die Möglichkeit via Client von außen auf die Anwendung zuzugreifen. Ach ja, außerdem soll es noch plattformübergreifend werden und sich an die ganzen Niedrigauflösungen anpassen…

    • Das ist in der Tat eine interessante Idee. Spiel im Spiel und elektronische Helfer am Spieltisch. Hm, but never split the party.

      Vielleicht wäre HTML(5), Javascript ggf. in Kombination mit einer kleinen DB etwas. Browser-Apps sind recht plattformübergreifend – immer mal wieder mal. Kleine Ironie.

      Ich persönlich finde ein rechnerfreies Spiel sympathischer.
      In Anlehnung an Altered Carbon finde ich die Idee interessant, Hacking durch abstrakte, normale und einfache Würfe zu simulieren. Soweit so bekannt.
      Die Virtualität würde ich evtl. etwa wie den Astralraum in Shadowrun nutzen. Es gibt in dem Roman z. B. ein virtuelles Verhör. Alle können mitspielen, nicht nur die Decker/Hacker/Netrunner. Eine Art andere Dimension, die nicht magisch betreten wird, sondern eben virtuell. Keine Optimallösung, aber ein pragmatischer Ansatz, wie ich finde.

  2. Das klingt ja superspannend! Ich bin bisher noch gar nicht mit Savage Worlds in Berührung gekommen (ausser wenn Leute über SW reden und ich klarstellen muss, dass SW für Star Wars – am besten WEG – steht). Vielleicht werde ich da auch ohne Savage Worlds mal einen Blick rein werfen und das als Input für meine Shadowrun-Sitzungen verwenden.

    • Ein Eindruck aus der Sicht eines Shadowrunners und Fans von Star Wars (WEG) ist sicherlich interessant. Mich würde das interessieren, womöglich lassen sich Ideen aus den unterschiedlichen Cyberpunkspielen miteinander verbinden.