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Paizocon & Pathfinder RPG: What’s coming in 2013 and 2014

Paizo. Der Paizocon ist vorüber und der „uninspirierteste Klon von Dungeons & Dragons aller Zeiten“ wartet mit Neuankündigungen für die kommenden Monate und 2014 auf.
Die nachfolgende (unvollständige) Liste bestätigt den bisherigen Eindruck voll und ganz. Die Götter von Golarion wissen, wie man mit so einer Epigone so erfolgreich werden kann. Reichen ein kontinuierlicher Nachschub von mehr des Gleichen und ein paar bunte Bildchen, um die Fanscharen zu beglücken?

Eine Auswahl:

Alle Angaben ohne Gewähr.

Egal, wie ich es drehe und wende, ich bewundere das erfolgreiche Community- und Produktmanagement von Paizo, aber die eigentlichen Produkte sind an Berechenbarkeit und Beliebigkeit kaum zu überbieten.
Ein Anhänger des Spiels werde ich voraussichtlich nicht mehr. Vielleicht kommen mir noch ein paar Miniaturen ins Haus, aber selbst da lässt mein Interesse spürbar nach.

In Deutschland scheint Pathfinder nicht so stark zu sein, aber dennoch, was macht dieses Spiel so attraktiv?

Source: Enworld

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4 Kommentare

  1. Also, für mich, ist die Stärke des Systems die Weglassbarkeit – dadurch das ich so lange mit 3e und vorher AD&D und D&D verbracht habe, weiß ich was man getrost ignorieren kann, um ein einigermaßen flüssiges Spiel zu leiten. Außerdem ist es halt D&D, im Kern. Uninspiriert ist das vielleicht, aber als es kein „wirkliches“ D&D gab… 4e ist halt völlig anders, zumindest kam es bei vielen so an (Ich nehm mich da nicht aus). Die Geschichte ist ja breit genug getreten worden, und reichlich kontrovers diskutiert worden… *euphemisier*
    Was die Supplementflut angeht… Tja, sie werden halt gekauft und sehen ja auch hübsch aus. Und haben meist auch etwas Inhalt. ;) Ich kanns auch nicht ganz nachvollziehen. Vielleicht wenn ich zuviel Geld über hätte…
    Ich spiel jetzt aber auch Grundregelwerk + ordentlich Hausregeln und höchstens Zauber und Kram aus den anderen Regelbänden. Und da funktioniert das für uns, und darauf kommt es an. :)

    • Ohne Flachs, vielen Dank für die Stellungnahme eines Fans.

      Sofern ich Dich richtig verstehe, möchtest Du D&D, wie Du es kennst, fortführen und bist deshalb gewissermaßen „systemtreu“.
      Was ich nicht verstehe, dass die Weglassbarkeit eine Stärke sein soll.
      Es gibt andere leichtgewichtigere Systeme, die nach meinem Empfinden modularer aufgebaut sind (z. B. Savage Worlds).
      Vermutlich spielt der eigene Erfahrungshorizont und die Veranlagung eine wesentlich Rolle.

      „Und da funktioniert das für uns, und darauf kommt es an. :)“

      D’accord!!! (Vielleicht funktionieren aber auch andere Systeme, wo man nicht so viel weglassen muss ;-)
      Ich bitte diese Ironie entsprechend wohlwollend aufzunehmen. Ich selbst schraubte min. 10 Jahre meines Lebens mit großer Begeisterung an T&T rum.
      Manchmal hängt man „eben fest“ und solange es allen Spass macht …
      Ein paar Indiespiele (Dust Devils etc.) veränderten meine Wahrnehmung vom Rollenspielen sehr. Heute mag ich nicht mehr zurück und immer wieder gerne Neues versuchen, statt immer das gleiche Feld „mühsam“ zu beackern.

      Vermutlich bedient Paizo hervorragend dieses „Ich-will-so-bleiben-wie-ich-will“-Gefühl und D&D einfach nahezu unverändert weiterspielen …
      Spannend.

      • Hehe, mit dem „IWSBWIB“ triffst du das wohl ganz gut.
        Wobei ich selbst so ziemlich alles spielen würde, als One-Shot zumindest, aber für eine lange Kampagne mit merkbarer Charakterentwicklung hin zu anderem Spielstil ist das gute alte D&D nun mal gebaut, und Pathfinder kann man auch noch so hinbiegen, zumal wenn man sich großzügig in der Klamottenkiste bedient. Mal sehen wie das klappt. ;)
        Ich habe gerade nachgerechnet. Diese Kampagne hat jetzt schon den 2. Geburtstag hinter sich…

  2. Golarion (und zu AD&D2- und 3e-Zeiten die Forgotten Realms) sind für den englischsprachigen Raum wohl so anziehend wie Aventurien in Deutschland.

    Die Stärke „Weglassbarkeit“ würde ich persönlich ausdrücklich auch auf das Setting, die Einzelmodule und die Abenteuerpfade ausdehnen – und sogar das Grundregelbuch. Eine Pathfinder-Runde nur mit der Einsteigerbox, sozusagen als E5, kann ich mir durchaus noch vorstellen. (Und von da an bei Bedarf Hausregeln hinzufügen.)

    Aber das ist kaum als Argument FÜR die Produktflut geeignet, eher im Gegenteil…