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Oz The Great and Powerful – „Witches“ TV Spot

Oz The Great and Powerful – „Witches“ TV Spot, der Mickey Mouse Disney scheint nichts heilig zu sein. Der Unterhaltungsgigant bringt bald Sam Raimis Prequel zum Klassiker The Wonderful Wizard of Oz auf die Leinwand.
Der Zauberer gelangt zumindest in den USA Anfang März 2013 nach Oz und wird dort Herrscher. Darsteller sind unter anderem James Franco, Mila Kunis, Rachel Weisz und Michelle Williams.

Hilfe, bleibt uns denn gar nichts erspart? So wie es aussieht, gibt es wenigstens ein paar ansehnliche Märchen-/Steampunk-Bilder – zeitgeistgetreu selbstverständlich auch in überbewerteten 3D.
Milky Ways Scheinargumente, wie „So locker und leicht geschlagen, der schwimmt sogar in Milch.“ oder des Hobbits 48 FPS – alles die gleiche inhaltsarme Verblendung der Massen.

„To make a great film you need three things – the script, the script and the script.”
– Alfred Hitchcock

Quellen:
Oz The Great and Powerful – „Witches“ TV Spot (Youtube)

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8 Kommentare

  1. Ich denke schon, dass Raimi ein gutes Skript hinbekommt (und platter als das Original kann es ja auch nicht werden).

    • Wir werden sehen. Ich hege so meine Zweifel. Ich glaube, einer der letzten halbwegs brauchbaren Kinofilme war Headhunters. Ansonsten bewegt sich im Kino gerade sehr wenig.

      „Gute“ Serien sind längst erzählerisch relevanter als die große Leinwand, die gegenwärtig nur mit noch mehr billigen Tricks aufwartet, die in 2 oder spätestens 3 Jahren vollkommen veraltet wirken. Sobald z. B. Tarantino seine sinnlos brutalen Kindereien unters Volk bringt, schreien die Medien begeistert auf. Der Mann war an zwei oder zweieinhalb guten Filmen beteiligt. Reservoir Dogs, True Romance und wahlweise Pulp Fiction oder ein paar Szenen aus Inglourious Basterds. Der Rest …

      Ich lese lieber Ed Brubacker oder Jason Aaron oder schaue The Wire.

      Ok, die Geschmäcker sind verschieden. Sam Raimi zeichnete sich mal für Evil Dead, A Simple Plan oder The Gift verantwortlich. Zuletzt machte er halbgare Spiderman-Filme.
      Nee, ich hege meine Zweifel. Ich glaube, der Herr geht einen ähnlichen Weg wie Ridley Scott. Leider …

      • Ich setze auch nicht zu große Hoffnungen in Raimi (obwohl sein Spider-Man wegweisend für zukünftige Superhelden-Verfilmungen war)… schließlich zeigt der Fall „Alice im Wunderland“, dass auch ein Genie mal in seinem Sujet danebengreifen kann (mit „Dark Shadows“ hat er sich dann aber zum Glück wieder gefangen).

        Was Tarantino angeht, so fand ich Reservoir Dogs, Inglorious Basterds, Death Proof und True Romance ziemlich schwach (genau wie seine Beteiligung am Sin City-Franchise), dafür war Kill Bill (besonders Vol.2) recht unterhaltsam und Django ist große Kunst. Sein bester Film ist IMO aber immer noch Jackie Brown.

        Ansonsten: Cloud Atlas & Moonrise Kingdom. Was besseres gab es lange Zeit nicht auf der Kinoleinwand zu sehen.

        • Cloud Atlas sparte ich mir nach den Debakeln Matrix 2 & 3.
          Moonrise Kingdom soll ganz gut sein. An Django glaube ich erst, wenn ich es gesehen habe.

          Kill Bill ist – imo – großer und schlecht gemachter Asia-Abklatsch. Dann lieber die Originale …
          Bullet in the Head ist einfach der Gewinner! Jackie Brown geht gar nicht … so ist das eben. TRUE ROMANCE! Über Geschmack und Glauben
          lässt ich hervorragend streiten.

          Superhelden schätze ich im Comic-Bereich gar nicht. Ang Lees Hulk war okay, ansonsten noch der 2. Batman. Der Rest kann auch
          wieder im Hollywood-Nirwana verschwinden. Anfangs schaute ich mir alle Comicverfilmungen an. Jetzt nicht mehr.

          • „The Dark Knight“ war ziemlicher Murks. Sicher, Heath Ledger ist genial als Joker, das ändert aber nichts daran, dass die Erzählstruktur komplette Scheiße ist. Der Film kommt erst gar nicht in Gang und läuft dann ohne echten Höhepunkt im Leerlauf, bis er irgendwann am Ende angekommen ist. „Batman Begins“ war da wesentlich besser (und hatte mit Liam Neeson und Cillian Murphy auch zwei Ledger mindestens ebenbürtige Mimen im Gepäck – nur dass sie leider das Pech hatten weiterzuleben und deshalb nicht so gehyped wurden ;) ).

            Kill Bill ist wesentlich mehr als Asia (wie auch der zweite Teil wunderbar zeigt) und „Cloud Atlas“ ist von Matrix so weit entfernt, wie „The Missing“ von „The Lone Ranger“.

          • Ok, bei Batman sind wir GANZ weit auseinander. Für mich ein faszinierendes Spiel der Konzepte, nicht von Helden und Antihelden.
            Neeson rockt micht nicht so, wobei Taken (1 & 2) klassische und ordentliche Action-Streifen sind.

            Cloud Atlas schaue ich mir evtl. mal an. Eine Freundin meinte, der würde mir evtl. gefallen.
            The Missing gehört mit Ride with the Devil zum meinen Lieblings-Western. Beide HAMMER!

            Lone Ranger wird wohl Pirates of the Wild West. Ein überdrehter Depp genügt … wird sicherlich vielen gefallen.
            Ich schau wohl lieber Copper. Eher mein Thema.

            Es wäre doch mal interessant, welche Unterschiede und Wechselspiel zwischen Rollenspielen und Filmen existieren.
            Denn ein gutes Skript, Rollenspielabenteuer, macht noch keinen gelungenen Spielabend …

            Ich glaube filmisch sind wir beide sehr weit auseinander. Gut so, daraus entstehen oft interessante Diskussionen.
            Moonrise Kingdom schau ich mir auf jeden Fall bei Gelegenheit mal an.

  2. Also bei Oz weiß ich nach den ersten 2 Namen des Casts, dass der Film mich nicht sehen will.

    Was Raimis Werk betrifft, ist doch eher Miss als Hit. Unter den gegebenen Umständen, wie dem Cast und der Corporate Krake Disney im Nacken, sehe ich, trotz des eigentlich Interessanten Ansatzes, nix.

    Also Tarantino ist massiv überbewertet. Da hat sich Hollywood einfach nur einen Sonderling (wenn überhaupt) für die Nische kultiviert… schaut her !! Anders UND alternativ, revolutionär !

    Zumindest klaut Tarantino an den richtigen Stellen und schafft die Beute ,ohne alles unterwegs wieder zu verlieren, heim. Und er gibt (naja gab) sich Mühe unkonventionelle Erzählmuster zu entwerfen. Zumindest da stach er mal heraus.

    Pulp Fiction mochte ich wegen der verschachtelten Erzählweise, Jackie Brown hat etwas ähnliches versucht, aber dröge Charaktere und langweilige Handlungsfäden ließen den für mich deutlich abfallen. Kill Bill ? Ich weiß nicht was ich daran mögen soll, dabei mag ich Martial Arts. Die Bastarde hatten den ein oder anderen Moment, aber den haben ja alle Tarantino Filme. Resevior Dogs hatte einen coolen Cast und True Romance war seinerzeit ein clever erzählter Action Streifen.

    Alles natürlich nur meine 5 Cent.

    Tarantino hat eine Corporate Identität, vordergründig zugeschnitten auf eine bestimmte ZIelgruppe und darüber hinaus, alle die sich Hip fühlen wollen.

    Aber bei der Frequenzbreite die das Marketing seiner Filme nunmehr erreicht, kann ichs kaum noch hören.

    • Weitestgehend d’accord! I love True Romance … Ein überdrehtes Hollywood-Märchen von dem leider verstorbenen Tony Scott.
      Christopher Walken hat eine seiner Rollen des Lebens und die Sizilien-Story von Dennis Hopper bringt mich noch immer zum Lächeln.
      Von dem Drogen-Gary Oldman fange ich erst gar nicht an. Großartig.
      Ich mag gar nicht dran denken, wenn der Vorzeige-Freak aus der Traumfabrik mehr zu sagen gehabt hätte.
      Pulp Fiction war damals auf dem Fantasy Film Fest ganz gut, wir mochten ihn, aber er verdrängte leider Love & 45, der in meinen Augen, mehr Freude bereitet.

      Guillermo del Toro gehört für mich momentan zu den besten Mainstream-Filmemachern. Ich ziehe ihn Tarantino oder Jackson weit vor. Die liefern bedauerlicherweise nur noch heiße Luft.
      Sam Raimi machte großartige Filme, zuletzt nicht mehr.

      Womöglich kommt das so ein Alice im Wunderland raus. Bitte nicht …