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Firefly Fans do NOT watch this? Time to move on …

Firefly. Diese Serie ist tot! Aus und vorbei. Doch die Fans können nicht loslassen. Do NOT Watch this and STOP reading!

Ich schließe mich diesen Damen und Herren von Bleeding Cool an. Nein, ich gehe noch einen Schritt weiter.

I have a dream! Der endlose Reigen um Star Wars Trek endet gleichfalls und wir bekommen endlich brauchbare Science Fiction zu sehen. Wäre das nicht wunderbar?

Nimmerruhegebende Unverzagte werden ohnehin das untote Firefly und andere Irrungen und Wirrungen der Unterhaltungsindustrie durch den tatkräftigen Kauf von Lizenzprodukten weiterhin unterstützen.

Sorry, aber Firefly und Serenity waren todlangweilig und sind nach meinem Empfinden noch immer hoffnungslos überbewertet.

Get over it! Time to move on …

PS: Dead like me and Veronica Mars waren viel unterhaltsamer als …

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11 Kommentare

  1. „Dead like me“ war ziemlich langweilig (gute Idee, aber nach spätestens 3 Episoden geht einem die Formel auf den Geist). Und obwohl ich Veronica Mars sehr mag (habe gerade angefangen, es mir – als Vorbereitung auf den Kinofilm – nochmal anzuschauen), so muss man doch rückblickend eingestehen, dass der Aufbau und die Auflösung der (sogenannten) „Kriminalfälle“ einfach, man verzeihe mir die Ausdrucksweise, STRUNZDÄMLICH sind.

    Firefly war unterhaltsam, durchdacht und hatte ein gutes Ende. Man sollte es einfach dabei belassen.

    • Na ja, ich stimme Dir teilweise gerne zu, aber Firefly war für mich so eintönig, dass ich 2-3 Folgen abbrach und Serenity war noch öder. Grausam.

      Veronica Mars hat 1 gewissen Schauwert und Dead like me war einfach zwischendurch charmant.

      Keine dieser Serien gehört zu meinen Favoriten, aber immer noch besser als diese Weltraumwestern-Tristesse von Firefly.

      Wine Fortsetzung brauche ich von keiner dieser Serien.
      Doch trifft das Video ziemlich meine Einstellung zum anhaltenden Firefly-Geflenne.

  2. Ich konnte mit Firefly auch nie was anfangen. Die oben genannten Serien hauen mich jetzt auch nit vom Hocker. Lost war bis jetzt die einzige Serie, die geschafft hat, mich sechsjahre vor den Fernseher zufesseln. Ok, das Ende war Mist, aber ich trauer dieser Serie nit nach.
    Ok, vielleicht ein bisschen, weil bis jetzt nix vergleichbares für mich auf den Mark ist. GoT ist gut, mir sagen die Bücher aber mehr zu.

    AL

  3. Zugegeben: der Wunsch, Firefly wieder aufleben zu lassen ist irrational. Der Drops ist gelutscht: die Schauspieler sind zu alt und das würde nur mit dem Orignialcast auch Spaß machen. Außerdem bin ich froh, dass Whedon nicht die Gelegenheit hatte, Firefly so lange zu dehnen, bis man sich wünscht, dass die Serie endlich endet. Ich bin zufrieden mit dem ‚Verse, wie es ist.

    Aber: derzeit ist Firefly für mich die beste Sci-Fi-Serie, die es gibt. Punkt. Warum? … öh … warum sollte ich mich denn rechtfertigen?

    Man kann Firefly langweilig finden. Klar doch. Aber wenn so viele Leute Firefly mögen, dann würde ich doch erstmal darüber nachdenken, ob die Fans nicht vielleicht einen guten Grund haben und die Serie nicht vielleicht tatsächlich so gut gemacht ist, dass sie ihr Zielpublikum erreicht und nach mehr verlangen lässt.

    Ich finde zum Beispiel Lost total langweilig und verstehe den Hype darum nicht. Homeland ist für mich eine brutal öde Show für Patrioten. Die BBC-Serie Sherlock Holmes finde ich geradezu peinlich mit ihren superflachen Charakteren. Muss ich deswegen den Fans ihren Spaß absprechen? Muss ich ein Video ins Internet stellen und ihre Serien miesmachen? Nein, muss ich nicht. Die einzige Erklärung die ich hierfür fände wäre Neid und das ist so erbärmlich, dass ich mich in höchstem Maße schämen müsste.

    Da ist eine Gruppe von Menschen, die sich für etwas begeistert. Dann lasst sie doch. Genau wie die Trekkies, die Savages, die Fans von Lost oder Twin Peaks (auch nicht mein Ding). Freut euch doch mit ihnen. Seid erwachsen!

    • Erwartungsgemäß sehe ich das vollkommen anders. Die Vermarktungsindustrie belämmert die Sinne recht geschickt.

      Warum läuft z. B. der erste miese Abrams Star Trek gestern im deutschen Fernsehen, sobald der 2. Teil im Kino vor der Tür steht.
      Das gleiche mit Star Wars: Clone Wars für die „ganz Kleinen“. Das ist wie Mc Donalds-Brainwashing. Obey. Consume. Obey. Consume.

      Entsprechend nehme ich den Appell auf und sage „Werdet erwachsen“ und akzeptiert, dass es Menschen gibt, die etwas Neues/Anderes wollen.
      Genug mit diesem multimedialen und nahezu omnipräsenten Nostalgietrash. Eine Gegenbewegung hat genauso ihre Berechtigung, wie diese Dauerberieselung mit immer dem gleichen Ramsch.

      Ich plädiere für Veränderung. Wie wärs mit einer Verfilmungen von Richard K. Morgan, Joe Haldmann (z. B. der Ewige Krieg) oder Christopher Moeller’s Iron Empires, etc.

      Star Wars/Star Trek und Firefly halte ich für mies. Andere mögen es, schön für Sie.

      Ich halte jedoch medialen Widerstand für eine gewisse Form der „Notwehr“. Die Massenmedien erzeugen ein gewisses Bild von Science Fiction oder Fantasy, mit dem ich mich sehr oft nicht identifizieren kann und vor allem will. Darf es nicht gleichzeitig gegensätzliche Meinungen geben? So etwas halte ich für erwachsener. Es gibt unter Umständen mehr als eine Antwort.

      • „Mediale Notwehr“ ist kein Argument, sondern ein Schlagwort. Das kann ich bei allem und nichts anbringen. Wovor sollte ich mich den schützen, wenn Fans etwas lieben und vorantreiben möchten? Ich muss es ja nicht sehen.

        Wann darf man sich für etwas begeistern? Wann ist es denn okay, sich mit Gleichgesinnten zusammenzutun und zu fachsimpeln und Memes auszutauschen („the cake is a lie“, „may the force be with you“, „winter’s coming“, …), ohne dass ich mich vor jemandem mit „medialer Notwehr“ rechtfertigen muss?

        Muss ich mich jetzt jedesmal rechtfertigen, wenn ich etwas mag und das öffentlich äußere?

        Ganz ehrlich: ich finde die Miesmacher schlimmer als die Fans. Die Fans sehen wenigstens etwas positiv, selbst, wenn ich ihre Serien nicht mag (z.B. Lost, Homeland, Star Trek NG).

        • „Mediale Notwehr” ist kein Argument, sondern ein Schlagwort.“

          Okay, wie sieht es mit der Dauerberieselung aus? Man geht zum Kiosk. Im Schaufenster werden Star Wars-Sammelkarten für die Kids beworben. Auf dem Weg an einer Litfaßsäule vorbei – natürlich mit der Werbung für den neuen Star Trek-Unsinn. Abends mal kurz den Fernseher einschalten, was läuft? Eine Werbung für die gleiche Zeitverschwendung.

          Ja, das diese Aussage ist bewusst polemisch formuliert, aber eine „Zusammenfassung“ der Ereignisse der letzten Tage. Schon mal die Sternzeit/Steinzeit Fishermans Friend-Werbung gesehen? „Notwehr“ setzte ich bewusst in Anführungszeichen, weil unsere Sprache und insbesondere dieses Medium doch sehr beschränkt sind.

          Augenscheinlich magst Du Firefly, warum schaust Du dir diesen klar deklarierten Beitrag an? Ich denke, dies fällt in den Bereich der „Medienmanipulation – Manipulation durch Medien“. Schaust Du dir diesen Artikel nicht an, musst Du nicht „rechtfertigen“. Manchmal fällt das Entziehen eben schwer. Welcome to Multimedia-Land. Ich mag diesen ganzen Star Trek-, Star Wars- oder Firefly-Tinnef nicht mehr sehen. Habe es erst gestern mit Star Trek (auf Pro 7) wieder versucht und scheiterte mal wieder kläglich. Das ist in meinen Augen „reaktionäres Altmetall“.

          Es ist nicht gerade so, dass die hier gezeigte Form der (Firefly-)Medienkritik an jeder nächstbesten Ecke prangt. „Muss ich mich jetzt jedesmal rechtfertigen, wenn ich etwas“ NICHT „mag und das öffentlich äußere?“ Womöglich ist etwas „Positives“ ein (Tot-)Schlagwort, um andere Meinungen auszuschalten und in diesem Fall ein Synonym für „Stagnation“, „Beschränktheit“ und „Ideenarmut“.

          Warum müssen sich Kritiker rechtfertigen? Muss man alles hinnehmen oder gar unterstützen? Ich denke nicht.

          Mir ist respektvoller Diskurs lieber, als eintöniger (Fan-)Opportunismus. Eine derartige Auseinandersetzung ist nicht immer einfach, aber in meinen Augen zumeist recht fruchtbar.

          Ab und an fällt etwas raus, wenn nichts mehr Neues hinzukommt und lethargisch immer wieder in die gleiche Kerbe geschlagen wird. (Der „virtuelle Lynchmob“ kommt z. B. noch immer darüber hinweg, dass ich „… aus der Feder vieler Autoren, die Ulisses vor einiger Zeit aus der DSA-Redaktion geworfen hat. Nachdem man diese Interviews bei Orkenspalter TV gesehen hat, kann man nur sagen, “Zu recht!” einfach kritisierte und jetzt warten „Betroffene“ und selbsternannte Advokaten immer wieder mit ihrer „Kritikkritik“ auf. Sie finden nicht einmal den entsprechenden Beitrag.)

          Grundsätzlich gilt für mich weiterhin das Motto: (Meinungs-)Vielfalt, statt Einfalt!

          Dies bedeutet, wir müssen nicht alle einer Meinung sein. „Gleiche Rechte“ für Befürworter und Kritiker, oder?

          • Gleiche Rechte. Jawohl. Genau darum geht es mir.

            Kritiker müssen sich rechtfertigen? Nur wenn sich die Fans rechtfertigen müssen. Du greifst die Fans an, also musst du als Kritiker ebenfalls eine Rechtfertigung parat haben. Das sind doch gleiche Rechte, oder? Aber zunächst einmal haben die Fans meine Sympathie, weil sie etwas mögen. Weil sie Spaß haben. Und da finde ich, muss man verdammt gute Gründe aufbringen, wenn man ihnen diesen absprechen möchte.

            Ja ich mag Firefly, aber ich hätte das gleiche Fass für Begeisterte von Lost aufgemacht. Warum, will ich erläutern.

            Du bleibst mir nämlich eine Antwort schuldig: wann darf ich mich öffentlich begeistern? Wann? Und wieso komme ich überhaupt in die Situation, dass ich für meine Begeisterung eine Erlaubnis brauche? Wenn man nämlich einfach allen ihre Meinung lässt, ohne dass man sie teilen muss, können alle ihrer individuellen Begeisterung nachkommen.

            Hätten die Moserer (Kritiker sind es ja nicht) in dem Video gesagt: „Hey, eure Meinung in allen Ehren, wir teilen sie nicht. Bitte jubelt etwas leiser – es wird uns zu viel“, dann hätte ich ja noch zustimmen können (obwohl nach so vielen Jahren ja wirklich kaum mehr etwas vom Hype zu spüren ist). Aber zu sagen: „Hey, Firefly ist nicht toll. Ihr jubelt für das Falsche. Jubelt bitte für XYZ“, das ist Doppelmoral.

            Kritik ist immer willkommen und nichts aus der Pop-Kultur ist wichtig genug, um daraus einen persönlichen Krieg zu machen (ich muss es wissen, wer mich aus dem Tanelorn kennt, kennt auch die Geschichte dazu). Kritik sollte aber halt nicht pauschal Begeisterung oder Fans verdammen, sondern sachlich bleiben.

            Nehmen wir doch einfach mal eine andere Serie, damit Firefly rauskommt. Nehmen wir an „der ewige Krieg“ würde mit viel Aufwand verfilmt und kommt super an. Fans wünschen sich nun Rollenspiel-Umsetzungen und weitere Fortsetzungen im Fernsehen. Und dann kommt die „Kritik“: „Seid still!“ tönt es aus den Ecken des Internets. „Die Serie ist nicht gut! Macht lieber was für Lost. DAS ist eine gute Serie.“.

            Wo ist da die Lösung für irgendein Problem?

          • Du darfst Dich z. B. hier begeistern. Machst Du das nicht gerade und das in einem „eingeschränkt“ öffentlichen Raum.
            Du kannst einen eigenen Film drehen, ein Blog eröffnen, hier einen Kommentar schreiben usw.. Du bist so frei.

            Kann Streit Freude bereiten? Ich begeistere mich z. B. für Blade Runner, GOT, etc., wenn Dir es nicht gefällt, übe Kritik.

            Ich meide das Tanelorn und andere Foren, sorry.

            Der Ewige Krieg wäre wohl ziemlich großartig, wenn es nicht die falschen Hände gerät.

            Und Kritiker können Ihren Appell formulieren und ich wäre vermutlich dagegen bzw. würde die Nörgler ignorieren. Meine Wahl.
            Aber „schlechter“ alter Serienunrat wird schon viel zu lange am Leben gehalten. Ein Plädoyer für Captain Future!

            So funktioniert Internet-Meinungsvielfalt. Star Trek/Wars/Firefly sind nahezu überall und langsam regt sich etwas Widerstand. Gut so!

            Ich fände ja eine Verfilmung von Kreisende Welten total super, aber lassen wir das. Drehst Du jetzt ein Pro-Video?
            Achja, Dein „witziges“ Fanvideo hättte ich wohl nie kennengelernt. Wieder etwas gelernt und den eigenen Horizont erweitert.