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Star Wars(R): Edge of the Empire(TM): The Long Arm of the Hutt Adventure kostenlos

Star Wars(R): Edge of the Empire(TM) Beginner Game, langsam aber sicher macht Fantasy Flight Games mit dem neuen rollenspielenden Krieg der Sterne ernst. Der amerikanische Verlag bietet „a whole galaxy of excitement“ in Form des Abenteuers The Long Arm of the Hutt auf der Support-Seite des Rollenspiels kostenlos zum Download an. Zwei Bonuscharaktere gibt es gleich dazu.

Ich sage es frank und frei, die „Star Wars(R): Edge of the Empire(TM) – whole galaxy of excitement“ sehe ich nicht, aber spieltechnisch kann diese Neuauflage und Überarbeitung des in meinen Augen wegweisenden Würfelsystems der Warhammer Fantasy Roleplay 3rd Edition wirklich interessant sein, sofern die spielflusshemmenden Karten (inkl. „Cooldowns“) verschwinden. Die offensichtliche Vorlage Dungeon & Dragons 4th Edition löst die Angelegenheit mit den Karten in jeglicher Hinsicht wesentlich eleganter. Doch zumindest den Sammelkartenspielaspekt scheinen die fantastischen „Überflieger“ aus Roseville zunächst in die Mottenkiste der Rollenspielgeschichte zu legen. Spöttisch gesagt, den Königen der Spielerweiterungen fallen sicherlich andere „Kleinigkeiten“ ein, um an die Geldbörse der Fans zu kommen.

Kleine Ironie am Rande, ob sich die Söhne bald „In bin Dein Vader“ umbenennen?

Quellen:
Star Wars(R): Edge of the Empire(TM) Beginner Game: The Long Arm of the Hutt-Ankündigung
Star Wars(R): Edge of the Empire(TM): Support-Seite

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6 Kommentare

  1. Die Umbenennung wird nicht geschehen aolange ich bei dem podcast Projekt bin. Star Wars und die beiden Würfelsysteme werden wir auf jeden Fall besprechen.

  2. „sofern die spielflusshemmenden Karten (inkl. “Cooldowns”) verschwinden.“ – Sind sie, zumindest in der Bretaversion. Ersetzt wurden sie durch ein Talentbaumsystem, welches an sich recht unkompliziert ist – gibt es ja genug Versionen in Compispielen und auch einigen RPGs (Aborea). Mir persönlich gefallen die Karten bei Warhammer durchaus inkl. der Cooldowns, find es aber auch klug, dass sie es bei SW anders gemacht haben. Ob DnD da wirklich die (einzige) Vorlage ist, ich glaube FFG hat da auch viel bei seinen Brettspielen geschaut, denk ich.

    • Hallo Klaue des Greifen!

      Als WFR3 rauskam, nahm ich direkt an dem Demo-Adventure teil und kaufte gleich 2 Boxen… Heute schaue ich bei Spielen aus dem Hause FFG mehrfach drauf, bevor ich zuschlage.

      Mansions ist arm im Vergleich zu Betrayal, Gears of War verglichen mit Space Hulk oder den D & D Brettspielen (Ravenloft etc.) schwach, Descent 1 – bocklangweilig (Descent 2 – gefällig soweit, spielt sich wie D & D 4, nur weniger flexibel), Star Wars ein durchschaubarer Aufguß von Wings of War (Zynismus ON| nein, natürlich nicht, die haben auch Schilde und Würfel und … Ein paar bunte Bildchen/Püppchen mag der Masse (statt Klasse) gefallen. Mir genügt es nicht (mehr)! |Zynismus OFF)
      Zombicide und Mutant Meeples gefallen -mir- (Achtung! Zuvor ebenfalls eine persönliche Bewertung) besser als das Meiste aus Roseville (oder HD) der letzten Jahre …

      Zurück von diesem (über-)kritischen Exkurs und zu den WFR3-Karten: Initial ist das Ganze mit den Karten ziemlich cool, aber dann …
      – Kartenlimitierung (Ich kauf mal eben noch ne Box für Double Strike, etc.. Ja, man kann teilen/Kopieren, aber das ist irgendwie … )
      – Platz auf dem Spieltisch (Waren es 8 oder 9 Basiskarten und dann kommen da immer wieder welche dazu. (W)e(i)nige werden ausgetauscht.)
      – Cooldowns – was für ein Micromanagement, wenn da nur eine(r) träumt, dann steht das Spiel (Counter rauf, Counter runter, immer brav zählen …)
      – Erweiterbarkeit – die Karten sind gut und schön, aber wer erweitert/ändert das System eigenmächtig. System Matters … Das System fördert die Eigeninitiative nicht. Das ist hier wie dort unschön …)
      – Kennst Du die Millersche Zahl (7+/-2). Na ja, dazu sage in jetzt nichts mehr. Wie viele Karten waren es noch mal auf höheren Rängen.
      – Sammelaspekt (siehe Erweiterbarkeit)
      – Sortierbarkeit (wie Magic, ihmo grausam)
      – In the end of the day, sind die Kärtchen wie Rolemaster, aber da habe ich meine 2-3 Seiten zum Charakter gepackt und den Rest muss der arme GM übernehmen.)
      – Dann sind(?)/waren die Kärtchen unvollständig (Rasseneigenheiten z.B. Warum die nicht auch noch …)
      – Das Playbook-Konzept gefällt mir aktuell wesentlich besser (Dungeon World, Apocalypse World (Ja, Zwobot – ich bin der fleischgewordene Cult of the New :-))
      – Kartendrehen, einige Karten unterscheiden sich lediglich marginal, ob ich nun diesen oder jenen Stance einnehme (Grundidee schön, Umsetzung fragwürdig – weil einfach ein „Kopierschutz“)

      Ich denke, Du hast recht, Sie haben nach ihren offensichtlichen Meta-Design-Prinzipien geschaut (Kärtchen kann man immer als Erweiterung verkaufen!) und nach aktuellen Computerspielen und garantiert nach D & D 4, aber leider nicht so clever wie WOTC (,wenngleich einige mit der 4th Ed. wenig anfangen können). Das At-Will/Encounter und Daily-System ist großartig und schlägt die Mitbewerber am Tisch um Längen, allerdings hat auch dieser Ansatz so seine Haken und Ösen. Es führt zum Kartenspielen (wie im Übrigen WFR3 auch – Ausnahme Stunt. Mal Dragon Age mit den Stunts gespielt? Nicht schlecht, daran kann man feilen.).

      Das neue Würfelsystem ohne Karten hingegen, könnte wirklich rocken … Den $eelenlo$en Krieg der $terne brauche ich nicht, aber vielleicht kann man das System modden. Doch mal genauer in die Beta schauen.

      We agree to disagree? Danke für den Hinweis. So etwas Ähnliches hatte ich bereits gesehen, aber mich aufgrund der $ternethematik nicht mehr damit beschäftigt.

      Bestes
      Ingo

  3. Ui, da muss ich mich ja wieder durcharbeiten, aber ich sag schonmal
    vorab, so tief steck ich bei den Brettspielen nicht drin.

    @X-Wing: Mit gefällt es als gestreamlintes Wings of War, würde ich letzteres
    besitzen, bräucht ich X-Wing wahrscheinlich nicht, stimmt!

    @“Mansions ist arm im Vergleich zu Betrayal“ – Kenn ich beide,
    würde da auch Betrayal im Vorteil sehen.

    @Descent: Da scheinen wir
    mal einer Meinung zu sein ;)

    @Descent 2 – gefällig soweit, spielt
    sich wie D & D 4, nur weniger flexibel – Da ist dann wohl der
    entscheidene Unterschied zwischen einem Rollenspiel mit
    Brettspielelementen und einem Brettspiel mit Rollenspielelementen.

    Wer sich nicht sicher, was er gerade treibt, lasse seinen SC eine
    Handlung durchführen, die ungewöhnlich ist …

    @Gears of War: Das steht eigentlich noch auf meiner Interessensliste.

    Ich erwähn dann noch Battlestar Galactica als wirklich gutes FFG-Brettspiel.

    @Warhammer 3 und zurück in die Nähe des Themas … Ich geb zu, wäre ich Spielleiter, sürde ich das wohl anders sehen, allein der Sortieraufwand überstiege meine Fähigkeiten, Aber als Spieler mit hochmotivierten SL macht das echt Spaß. Viele angesprochene Probleme scheinen ja mit höheren Stufen zu kommen, mal sehen, ob es mir irgendwann zu Ohren raushängt, aber z.Z. spiel ich es gerne und finde es mechanisch interessanter als die zweite Edition, die ich auch spiele (Enemy within). Hmm, also, kurzum, mal gucken was aus Star Wars wird, ich drück der Runde bei uns die Daumen, auch wenn ich vorerst nur bei der Probesession dabei war.

  4. Ja, Battlestar Galactica gehört zu den besten Spielen von FFG überhaupt.
    BG kann wirklich großartig sein, aber auch weniger spannend. Dennoch der Kampf mit den Zylonen spielt sich i. d. R. überzeugend.

    Zu Gears … Versuche es selbst. Meine Position ist immer wieder kontrovers.
    Ich bin ein wenig beeindruckt, welche Übereinstimmungen wir in Sachen Brettspiel sehen.

    Spielmechanisch bin ich ebenfalls bei Dir. Auf den ersten und zweiten Blick macht WFR3 sehr viel her.

    Doch mir geht es mit WFR3, wie vielen mit der D & D 4th Edition. Es ist in meinen Augen ein Blender. Die 4th Edition nenne ich immer ironisch „Advanced Descent – Kein Rollenspiel“, aber mir gefällt es. WFR3 ist so eine Micromanagement-Orgie. Hier ein Counter, da eine Karte und jetzt noch ein Counter auf eine Karte. Immer noch ein neuer Kartenstapel.
    Ferner spielt sich aktuelle nicht (mehr) wie das alte WFR. Da ist wenig grim und dark. Das aktuelle amerikanische Warhammer spielt sich eher wie D & D und das Original eher wie Coc.

    Grüß mir den Hr. Wittgenstein, wenn Du Ihn trifft in der Enemy within!