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“Das Lied von Eis und Feuer”: Offizieller Serienbegleiter „Inside HBO’s Game of Thrones“

Die Vermarktungsmaschine zum Serienhit „Game of Thrones“ basierend auf George R. R. Martins fantastischer Romanreihe “Das Lied von Eis und Feuer” läuft und läuft. Abhängig vom Hauslieferanten des geneigten Devotionaliensammlers beinhaltet das Hardcover „Inside HBO’s Game of Thrones“ auf 192 Seiten und mehr als 300 Farbbildern viel Wissenswertes über die Serie für ca. 22 – 30,- €. Das eine oder andere wird sicherlich als Anregung dienen können.
Seit der Übernahme von bookdepository.co.uk durch Amazon gleichen sich die Preise gefühlt immer mehr an. Der englische Versender sorgte zuvor immer wieder für echte Schnäppchen. Eine ernst zu nehmende Alternative ist bislang nicht in Sicht.

Doch zurück zum Kernthema: Zugegebenermaßen kann sich die Adaption von HBO sehen lassen. Selbstverständlich verbietet alleine der Medienwechsel eine 1:1-Umsetzung, doch wirken die meisten Änderungen und Ergänzungen im Sinne der ausgezeichneten Vorlage. (Warnung vor der aktuellen deutschen Übersetzung! „King`s Landing“ heißt jetzt z.B. „Königsmund“, wie bitte?)
Anders als beispielsweise bei der Verfilmung des „Herrn der Ringe“ wird das Werk des Autoren von den Serienmachern jedoch nicht verunglimpft, sondern mit viel Respekt behandelt. Drei angekündigte Teile vom „Kleinen Hobbit“ deuten auf nichts Gutes hin.
Dennoch besteht berechtigte Sorge, daß auch „Game of Thrones“ ein Opfer der gnadenlosen Vermarktungsindustrie wird. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Quellen:
„Inside HBO’s Game of Thrones“-Produktseite (HBO UK)

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2 Kommentare

  1. Christoph Lühr

    02/09/2012 @ 00:51

    Hallo,

    also ich empfand den Herrn der Ringe nicht als Verunglimpfung, sondern auch als respektvolle Behandlung des Buches, vor allem in der extended Version.

    Im Gegensatz zum GoT erschienen mir alle Änderungen sinnvoll und notwendig. Während dessen etliche Änderungen insbesondere in der Zweiten Staffel GoT weder sinnvoll noch notwendig waren.

    Das gilt natürlich nicht für den Kleinen Hobbit, über den ich noch kein Urteil abgeben kann.

    • Hallo,
      ich sehe es anders.
      Wo ist Tom B. und alleine diese kümmerliche Hollywood-Lovestory, der elfische Silver Surfer und der zwergische Clown widerstreben mir sehr, obwohl der HDR ohnehin nicht zu meinen Favoriten zählt.

      Für ein Feedback zu GoT fehlen mir ein paar Beispiele. Die Kette bei der Blackwaterschlacht fehlt. Die rote Hexe hat eine Beziehung zu Stannis und Arya dient als Mundschenk etc. In meinen Augen alles angemessene Anpassungen. Die Khal-Traumsequenz und das House of the Undying sind eher etwas eigenwillig, aber noch okay.
      Schließlich handelt es sich um eine Geschmacksfrage. Das sieht jeder vermutlich etwas unterschiedlich.

      Die hbo-Adaption von GoT trifft für mich den richtigen Ton und die HDR-Umsetzung leider nicht. Aus diesem Grund bin ich bzgl. dem Hobbit sehr skeptisch.